Simulation diskreter Wälzlagerschäden als Teil einer Mehrkörpersimulation

  • Forschungsthema:Mehrkörpersimulation
  • Typ:Studienarbeit
  • Datum:WS2010/11
  • Betreuer:

    Prof. Seemann,
    F. Fritz

  • Bearbeiter:

    Denis Osusko

  • Wälzlager werden zur Abstützung drehender Maschinenteile eingesetzt. Durch Ihre Elastizität
    und Dämpfungseigenschaften prägen sie das Schwingungsverhalten der Maschinen mit.
    Werden die Lager im Betrieb oder bei der Montage beschädigt, führt dies zu einer Schwin-
    gungsanregung beim Überrollen der Schadstellen. Insbesondere bei konzentrierten Schadstellen
    können so zusätzliche Anregungsfrequenzen im System auftreten.

    Im Rahmen dieser Arbeit soll daher die Anregungswirkung diskreter Schäden an Außenring-
    oder Innenringlaufbahn sowie Wälzkörpern abgebildet werden. Dazu sind zunächst anhand der
    Wälzlagergeometrie die Überrollfrequenzen der Schadstellen zu bestimmen. Diese ergeben sich
    aus dem kinematischen Abrollen der Wälzkörper auf den Laufbahnen. Darüber hinaus ist die
    Geschwindigkeit zu berechnen, mit der sich der jeweilige Schaden in Umfangsrichtung bewegt.
    Aus diesen beiden Informationen soll anschließend eine lagerichtige Bestimmung des Scha-
    densimpulses erfolgen, dessen Höhe mit Hilfe der Rückstellkräfte im unbeschädigten Fall zu
    berechnen ist.
    Die Anregung durch Schäden ist in Form einer Fortran-Subroutine für das Mehrkörperpro-
    gramm MSC/ADAMS abzubilden und zu testen.